Massnahmen zur aktuellen Situation

17. März 2020

Massnahmen zur aktuellen Situation

Momentan bleibt uns allen nichts anderes übrig, als das beste aus der Situation zu machen. Für uns heisst das: Wir öffnen unseren neuen Shop an der Uetlibergstrasse, liefern rasch - und empfehlen Ihnen tolle Weine für die Zeit in den eigenen vier Wänden.

Die aktuelle Lage zwingt auch uns zum Umdenken. Wir versuchen, die Balance zu halten zwischen grösstmöglicher Sicherheit und den Wünschen unserer Kunden gerecht zu werden - und haben folgende Massnahmen beschlossen:

 

  • Wir dürfen unseren neuen Shop an der Uetlibergstrasse 130 öffnen. Zumindest vorerst. Degustationen werden wir jedoch keine durchführen. Auch streben wir der jetztigen Zeit nicht an, unseren Kunden ein Einkaufserlebnis erster Güte zu ermöglichen. Wer aber Weine für zu Hause abholen will, der kann dies gerne tun. Wir nehmen die Verantwortung gegenüber unseren Kunden sehr ernst und achten auf grösstmögliche Hygienestandards. Auf Bargeld verzichten wir soweit als möglich und bevorzugen EC- und Kreditkarten sowie Twint. Öffnungszeiten: 14 bis 18 Uhr (Dienstag bis Freitag) sowie 10 bis 15 Uhr (Samstag).


  • WIr halten unser Lieferversprechen aufrecht. Heisst: Bestellen Sie bis 12 Uhr, wird am nächsten Werktag geliefert. Bei einer Bestellung ab 6 Flaschen geschieht die Lieferung versandkostenfrei.

Wir informieren an dieser Stelle laufend. «Bliibet gsund!»






Landolt Weine geht einen Schritt weiter – und bezieht einen neuen Standort!

12. März 2020

Landolt Weine geht einen Schritt weiter – und bezieht einen neuen Standort!

Aufmerksame Zürcherinnen und Zürcher haben es bestimmt längst registriert. Die Baugespanne verraten seit einiger Zeit, dass die Liegenschaft an der Bederstrasse 77, der jetzige Firmensitz der Landolt Weine AG, einem Neubau weichen muss. Unsere Suche nach einem Standort – möglichst nah, möglichst kundenfreundlich und auch ein bisschen aussergewöhnlich – ist beendet.

Wir freuen uns sehr, unsere Kunden, Geschäftspartner und Freunde ab dem Dienstag, 17. März, in Zürich-Binz empfangen zu dürfen. Konkret an der Uetlibergstrasse 130. Noch konkreter: In der alten Post.

Mitten im aufstrebenden Binz-Quartier befinden sich die Umbauarbeiten in den letzten Zügen. Voller Vorfreude blicken wir auf den bevorstehenden Umzug und auf viele Veränderungen.

Wir verstehen den neuen Standort nicht länger als klassisches Ladenlokal. Vielmehr sprechen wir von einer Begegnungszone. Sämtliche Arbeitsplätze befinden sich genau dort, wo auch unsere Kunden sind. Wir sehen die Kunden, die Kunden sehen uns. Der Shop kann innert Kürze für  Tastings, unser neues Weinlabor Landolt oder Meetings hergerichtet werden.

Gleichzeitig installiert Landolt Weine einen komplett neuen Auftritt. Das moderne Logo soll genauso wie die frischen Farb- und Bildwelten die zukunftsgerichtete Vision der Firma Landolt Weine unterstreichen. Wir gehen vorwärts!

Es läuft was bei Landolt Weine. Es folgt eine weitere Ausgabe des neulancierten und bereits beliebten Weinlabor Landolt (8. April) sowie des Landolt Tastings (9. April). Nach Ostern geniessen wir am 20. April das Sechseläuten. Vom Donnerstag bis Samstag, 23. bis 25. April, feiern wir dann die offizielle Eröffnung unseres neuen Firmensitzes. Am Donnerstagabend, 30. April präsentieren wir im «Frischen Max» in Oerlikon unsere neueste Auflage an Stadtzürcher Weine – so zum Beispiel die Weissen vom Jahrgang 2019. Wir freuen uns, zur Taufe eines ganz neuen Weissen aus der Stadt Weinmacherfreunde aus Wien und ihre Weine bei uns begrüssen zu dürfen.

Auf die Lancierung der Stadtzürcher Weine freuen wir uns ganz besonders. 2018 war speziell für Rotweine und 2019 für Weissweine ausserordentlich gut. Genau diese beiden Jahrgänge zur Neueröffnung präsentieren zu dürfen, kommt für uns einer wunderbaren Geschichte gleich.


«Bio ist für uns ein Lifestyle»

23. Februar 2020

«Bio ist für uns ein Lifestyle»

Nicht eines. Nicht zwei. Gleich drei Weingüter stellte Anna Baj Macario den Landolt-Mitarbeitern vor. Ihr Besuch in Zürich unterstrich, warum wir seit vielen Jahren mit der sympathischen Familie aus der Toskana zusammenarbeiten.

Ja, Bio ist ein grosses Thema bei den Weingütern Olianas, Castello del Trebbio und Casadei. Überall legen Anna Baj Macario, ihr Ehemann Stefano Casadei sowie die drei Kinder Elena, Laura und Lorenzo  viel Wert auf Weinbau im Einklang mit der Natur. «Für uns ist Bio nicht einfach eine Philosophie. Es ist ein Lifestyle», sagte Anna Baj Macario beim Besuch bei Landolt Weine in Zürich. «Für uns war es nicht eine Entscheidung vom einen auf den anderen Tag, von nun an nur noch biologisch zu arbeiten. Das ist eine Entwicklung, die auf mehreren Stufen erfolgt. Man muss dabei auch mit dem Kopf denken, im Einklang mit den Leuten, die in der Region wohnen. Mit den Tieren», so Anna, die Bilder zeigt, wie Mitarbeiter auf Pferden in den Reben wirken. «Und das Wichtigste: Man muss etwas für die Zukunft machen. Wir standen immer hinter unserem Tun, die Labels kamen dann wie von alleine.»

Anna Baj Macario und Familie verstehen sich nicht einfach als Weinbauern, sondern als Landwirte. Neben Weinen werden in der Toskana und im Zentrum der Insel Sardinien Olivenöl oder Getreide hergestellt.  

Anna spricht weiter über die Weine, etwa jene vom Gut Olianas inmitten der Insel Sardinien. 2001 wurde es gegründet. Ein Freund von Stefano Casadei wollte in seinem Restaurant den eigenen Wein verkaufen. So entwickelte sich der Standort unter der Leitung von Casadei zu einem 20 Hektar grossen Betrieb. Unzählige Tiere wie Gänse sind typisch für das Weingut. Im Weingut Casadei werden viele Pferde zur Bewirtschaftung eingesetzt. Und rund ums wunderschöne Schloss del Trebbio wird auf 400 Hektar Landwirtschaft betrieben. Auf 60 davon sind Weintrauben zu finden.

So sympathisch der Auftritt von Anna, so sympathisch kommen die Weine daher. Fruchtig, würzig, meist kräftig, qualitativ hochstehend und typisch Toskanisch. Trotz des Erfolgs ist die Familie auf dem Boden geblieben. «Wir sind gewöhnliche Leute, Landwirte. Und wir lieben, was wir tun.» Und das merkt man bei jedem Wort an.


Gagliole – schlicht exzellent

27. Januar 2020

Gagliole – schlicht exzellent

Das Premium-Weingut aus der Toskana ist neu im Landolt-Sortiment. Für uns eine Ehre. 

1000 Jahre alt ist das Weingut Gagliole bereits. Ein Ende ist nicht in Sicht. Im Gegenteil. Das Unternehmen entwickelt sich Jahr für Jahr weiter und steckt sich hohe Ziele.

Gagliole kam auf Landolt Weine zu. Es war ein perfekter Match. Familienbetrieb trifft Familienbetrieb. 

Gagliole ist ein absolutes Premium-Weingut. Die Rebstöcke wachsen auf unter Heimatschutz stehenden Terrassen. Die Qualität des Terroirs ist einzigartig. Moderner Stil wird mit biologischem Weinbau geknüpft.

Das Weingut gehört seit 1990 dem Zürcher Ehepaar Thomas Bär (Bank Julis Bär, Anwaltskanzlei Bär & Karrer) und Monika Bär. Aus der Liebe zu Wein und vor allem zur Toskana wuchs eine grosse Passion.

Hier geht es zuf offiziellen Gagliole-Website.


El Porvenir: Mehr als ein Geheimtipp

8. Januar 2020

El Porvenir: Mehr als ein Geheimtipp

Das Weingut El Porvenir stellt mitten in den argentinischen Bergen einzigartige und hervorragende Weine her. In der Schweiz sind die Weine exklusiv bei Landolt-Weine erhältlich.

Das Weingut El Porvenir stellt mitten in den argentinischen Bergen einzigartige und hervorragende Weine her. In der Schweiz sind die Weine exklusiv bei Landolt-Weine erhältlich.

Ein Weingut, wie El Porvenir es ist, ist einzigartig. Eines, das es nur im Norden Argentiniens geben kann, in Cafayate. Quasi am Ende der Welt. Wer dort hin will, muss sich von Zürich aus auf eine 36-Stunden-Reise einstellen.

Wer schon dort war, erzählt wundervolle Dinge über das kleine, isolierte Tal. Wer sich bei Google Maps ein Bild über die Umgebung macht, wundert sich, wie dort Trauben von erstklassiger Qualität entstehen können.

Diese werden auf 1700 bis 2500 Metern über Meer angepflanzt. Und dies inmitten eines rauen, extremen Wüstenklimas. Warme Tage, kühle Nächte, kaum Niederschlag und viel Sonnenlicht. Voraussetzungen, wie sie in Cafayate herrschen, gibt es sonst nirgends auf der Welt. Weine, wie sie in Cafayate hergestellt werden, gibt es sonst nirgends auf der Welt.

Dank den extremen Temparaturschwankungen zwischen Tag und Nacht entwickeln sich die Trauben äusserst konzentriert. Sie werden überaus Reif, was in der Flasche zu weichen, runden Tanninen führt.

Und natürlich – wie bei Landolts Lieferanten üblich – ist El Porvenir kein Grosskonzern, der seine Weine in grossen Mengen in die weite Welt verschickt. Die Geschichte begann vor vier Jahrzehnten, als die Roberto Romero sein erstes Weingut in der Region eröffnete.

Die Familie Romero ist noch heute am Werk. Im Verlauf der Jahre ist aus El Porvenir ein Premium-Weingut geworden. Ein Vorzeigeunternehmen. Mit hervorragenden Weinen.

Mehr Infos auf der Website von El Porvenir. 

 



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«Corpinnat» als neues Qualitätsmerkmal

3. Dezember 2019

«Corpinnat» als neues Qualitätsmerkmal

Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung, Qualität und tiefe Verbundenheit mit der Region Penedes - es sind diese vier Eckpfeiler, die sechs Weingüter aus Katalonien dazu bewogen hat, die Kollektivmarke «Corpinnat» ins Leben zu rufen. Darunter unser Schaumwein-Lieferant Nadal. 

«Cava» - eine Bezeichnung, die nicht wie sonst üblich in der Wein-Welt für ein Herkunftsmerkmal steht. «Cava» umfasst verschiedene Wein-Regionen Spaniens, die teilweise unterschiedlicher kaum sein könnten. Das ist bei den Produkten nicht anders: Einfachste Getränke laufen genauso unter dem Label «Cava» wie höchst anspruchsvolle Schaumweine, die schier mit sehr guten Champagnern verglichen werden können.

Dazu kommt: Beinahe 90 % aller Cavas, die jährlich auf den Markt gelangen - konkret 250 Millionen Flaschen (!) - werden von den grossen Unternehmen Freixenet (heute Henkell & Co.) und Cordoníu hergestellt. Beide sind nicht mehr in spanischen, sondern in deutschen respektive amerikanischen Händen.

Ein Zustand, mit dem sich sechs Traditionshäuser aus Katalonien nicht länger identifizieren konnten. Darunter Nadal, langjähriger Partner von Landolt Weine. «Wir wollen die Tradition der hochwertigen Reserve-Schaumweine aus der Region Penedes schützen», sagt Gemma Carrera, Operations Manager von Nadal. 

So entstand «Corpinnat». Ein Label, mit dem sich die mittlerweile neun Weingüter selber unglaublich hohen Anforderungen unterstellen. Natürlich was die Qualität der Schaumweine angeht. Es geht aber auch um soziale Verantwortung. Konkret werden folgende Merkmale aufgelistet:

  1. Die Corpinnat-Schaumweine werden vorwiegend aus einheimischen, katalanischen Rebsorten hergestellt. Diese Rebsorten wurden vor mehr als 130 Jahren in der Region angebaut.
  2. Die Produktion ist zu 100% ökologisch.
  3. Die Trauben werden zu 100% von Hand geerntet. 
  4. Die Weine werden zu 100% in eigenen Kellern vinifiziert. Das Motto lautet also «von der Traube bis zur Flasche», jeder Arbeitsschritt findet auf dem eigenen Betrieb statt. Man beachte: Nicht einmal 20 Unternehmen in ganz Spanien vinifizieren ihre Schaumweine im eigenen Keller. 
  5. Die Traubenproduzenten werden in die Wertschöpfungskette integriert. Die Corpinnat-Kellereien verpflichten sich zu Mindestlöhnen, die vorerst bis zur Ernte 2021 festgelegt ist und Jahr für Jahr steigen. Es gilt, die Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung mit der Region und den dort verwurzelten Menschen zu leben. 
  6. Das Private Labeling ist strikt untersagt. Name des Weinguts und des Weins muss auf jeder Etikette unübersehbar sein. Eine einfache Registernummer reicht nicht aus. So entsteht keine Verwechslungsgefahr. Man sieht auf einen Blick, wer den Schaumwein produziert und verkauft hat. 
  7. Die Schaumweine müssen mindestens 18 Monate in der Flasche reifen. 

Zum Vergleich: DO Cava verlangt nur zwei Mindestanforderungen: Der Schaumwein muss aus einer von rund zwölf anerkannten Rebsorten gekeltert werden, und die zweite Gàrung muss in der Flasche erfolgen. 

«Corpinnat» ist kein Fantasiename, sondern ist ein Mix aus drei Begriffen:

  • COR - heisst so viel wie das katalanische Wort «Herz»
  • PIN - steht für «Pinnat», also die typischen Steine der Region Penedes
  • NAT - also «Nascut», das für das katalanische Wort «geboren» steht
 
Cor-pin-nat heisst also «geboren im Herzen des Penedes». 

«Corpinnat ist das Ergebnis vier Jahre lang andauernder Gespräche», sagt Carrera. Letztlich sei man von der Notwendigkeit überzeugt gewesen, eine eigene Marke zu kreiren. «Um die Tradition der Region Penedes zu wahren.» Die Region verfügt über ein Terroir im ganz eigenen Stil und über Winzer mit einer hohen Genauigkeit in ihrem Wirken. 

Die Gründer von Corpinnat - neben Nadal die Weingüter Torelló, Recaredo, Gramona, Sabaté i Coca und Recaredo, dazu gesellt haben sich mittlerweile Mas Candí, Júlia Bernet und Huguet Can Feixes - wollten zu Beginn nicht aus dem DO Cava austreten. Das Sextett war überzeugt, dass eine Koexistenz innerhalb der DO Cava möglich gewesen wäre. Der DO Cava passten die Pläne jedoch gar nicht. Sie untersagte gar jegliche Werbeaktivitäten in Zusammenhang mit «Corpinnat». So blieb den Winzern nichts anderes übrig, als Cava zu verlassen. 

Bei Landolt Weine in Zürich sind nun die ersten Flaschen von Nadals Corpinnat-Schaumweinen eingetroffen. Es handelt sich um den Brut Reserva. Weitere werden folgen. Wichtig ist, dass die Qualitätsansprüche von Nadal an die eigenen Produkte bereits bei jenen Weinen extrem hoch waren, die noch mit der Marke Cava versehen sind.



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Auf Besuch in Neuseeland

5. November 2019

Auf Besuch in Neuseeland

Unser Verkaufsleiter Artur Luitle liess es sich nicht nehmen, im Rahmen einer privaten Reise einen Abstecher bei Clyde Sowman zu machen, dem Inhaber des Weinguts Walnut Block auf der Südinsel Neuseelands. Ein Treffen, das beiden Spass machte.

Er gönnte sich eine Auszeit, war privat unterwegs, nicht geschäftlich. Dies hielt Artur Luitle aber nicht davon ab, einen Stopp bei einem engen Partner von Landolt Weine einzulegen. Luitle, Verkaufsleiter von Landolt, traf auf Neuseelands Südinsel auf Clyde Sowman, Inhaber von Walnut Block.

Das Weingut inmitten der grossen Weinbau-Region Marlborough macht nicht nur hervorragende Weine, sondern bietet auch Cottages an, um inmitten der Reben zu übernachten. Mit direktem Blick auf den ältesten und grössten Walnuss-Baum von der Südinsel Neuseelands. «Ein herrlicher Ort, um ein paar Tage auszuspannen», schwärmte Artur, als er daheim in Zürich von seiner Reise erzählte.

Dabei blieb für Artur und Clyde auch Zeit, ausführlich um über Weine und den Weinbau zu philosophieren. Natürlich bei einer Flasche Wein. Luitle brachte eine Flasche Schiterberger Sauvignon Blanc vom Weingut Landolt mit, Sowman nahm ebenfalls einen Sauvignon Blanc – den Collectables aus dem Jahr 2018 – aus dem Kühlschrank.

Clyde arbeitete einst in London, wagte dann vor rund 15 Jahren zusammen mit seinem Bruder Nigel und seiner Frau Helen den Schritt in den Weinmarkt. «Er ist ein Quereinsteiger, und irgendwie doch nicht. Im Weinbau selber hatte Clyde nicht viel Erfahrung, weil seine Eltern aber jahrzehntelang Kirschen anbauten, war der landwirtschaftliche Background vorhanden. Sein Bruder Nigel brachte als ausgebildeter und erfahrener Winzer enorm viel Know-how in das Unternehmen, dass sich Clyde mittlerweile mehr als nur angeeignet hat. Er weiss, wovon er spricht.»

Clyde bewirtschafte seine zwölf Hektar Rebfläche vollends biologisch. «Und dies aus Überzeugung. Er hebt sich damit deutlich ab von den umliegenden Weinbauern im Marlborough-Gebiet», erzählt Artur. «Er hält die Erträge tief, besonders für Neuseeländische Verhältnisse, und die Qualität hoch.»

Und welcher Sauvignon Blanc hat dem Duo besser geschmeckt? Artur lacht. «Der Neuseeländer ist deutlich trockener, mir persönlich passt das besser. Aber zum Glück ist Wein Geschmacksache.» Die Qualität aber, die sei nicht Geschmacksache, sondern einfach hervorragend, unterstrich Luitle. «Mehr als zwei Gramm Restsüsse gibt es in keiner Flasche.» Und fügt in seiner typischen Art an: «Wirklich geiler Stoff.»

Hier gehts zu unserem Walnut-Block-Quartett in unserem Sortiment. Wer den direkten Vergleich zwischen den beiden Sauvignon Blanc aus Zürich und aus Neuseeland selber machen will: In unserer Vinothek an der Bederstrasse stehen die Weine bereit. Was Artur und Clyde in Neuseeland können, können wir hier in Zürich schliesslich schon lange… 


Valduero und Landolt - das passt!

24. Oktober 2019

Valduero und Landolt - das passt!

Familienunternehmen trifft Familienunternehmen. Alfonso Gonzalez vom Weltklasse-Weingut Valduero trifft das Team von Landolt Weine in Zürich. 

«Landolt Weine ist ebenfalls sehr, sehr, sehr wichtig für uns», entgegnete Alfonso Gonzales. Kurz zuvor hatte Marc Landolt den Valduero-Exportmanager und die Firma kurz vorgestellt und dabei unterstrichen, dass die Zusammenarbeit mit dem spanischen Deluxe-Weingut eine Herzensangelegenheit darstellt.

Deluxe-Weingut ist in diesem Fall keinesfalls übertrieben. Bei der Degustation wurde unterstrichen, was die meisten Mitarbeiter von Landolt ohnehin bereits wussten – dass Valduero exzellente Weine herstellt.

Alfonso Gonzales lockerte den Vormittag mit vielen Erzählungen, Anekdoten und überraschenden Fakten immer wieder auf. So wies er darauf hin, dass die Deutschschweiz einen enorm wichtigen Absatzmarkt für Valduero darstellt. «Und dies, obwohl in der Schweiz und im angrenzenden Ausland so viele hervorragende Weingebiete liegen. Die Situation ist speziell und wir wissen sie zu schätzen.»

Alfonso erzählte weiter. Vom den trockenen, windigen, kühlen, allgemein rauen Anbaugebieten von Valduero. Davon, dass im Unternehmen Qualität nach wie vor deutlich mehr Gewicht hat als Masse. «Unsere besten Weine werden nur in Jahren hergestellt, die besonders gute Trauben hervorbringen», so Gonzales. Er verwies auf die unzähligen Auszeichnungen, welche die Weine gerade in jüngerer Vergangenheit gewinnen durften. Und natürlich durfte der Name von Yolanda Garcia Viadero in Gonzalez‘ Ausführungen nicht fehlen. «Sie ist eine Visionärin, eine hervorragende Oenologin und hat immer wieder bewiesen, dass sie goldrichtige Entscheide fällen kann.»

Goldrichtig ist auch, wenn man sich entscheidet, einen Valduero-Wein zu trinken. Es muss ja nicht unbedingt der absolut einmalig und unzähligfach ausgezeichnete Grand Reserva sein… kann es aber natürlich. Hier geht’s zu unserem Angebot von allen Valduero-Produkten im Landolt-Sortiment.


Let's Rock'n'Roll - Bodegas Arráez

13. Oktober 2019

Let's Rock'n'Roll - Bodegas Arráez

Bodegas Arráez mischte die Weinregion Valencia so richtig auf. Das Weingut präsentiert sich jung, frech und laut – die Weine stehen dem Ruf in nichts nach. Wir haben sie besucht!

«Wein? Lass uns lieber Bier trinken!» Die Aussage seiner Freunde liess Toni Aarraez nicht auf sich sitzen. Der damals 29-Jährige, der die Leitung des Weinguts soeben von seinem Vater übernommen hatte, stellte sich die Frage: «Wie kann ich mit unseren Weinen ein junges Publikum erreichen?» Spätestens jetzt, elf Jahre danach, kann er sich die Frage beantworten.

Das Erfolgsrezept: Moderne Weine keltern und sie auch so verpacken, ohne die Seele des mittlerweile 67-jährigen Familienunternehmens zu verkaufen. Der Plan ist aufgegangen. Nun ist das Team von Bodegas Arráez der Farbtupfer schlechthin in der Region Valencia. Diese galt, zumindest was Weine anbelangt, lange als etwas verschlafen.

Dies galt ein Stück weit auch für Bodegas Arráez. Innert Windeseile hat sich das gewandelt. «Bevor Toni kam, gab es nur wenige Mitarbeiter. Ein Durchschnittsalter von 63, schätz ich mal», erzählt uns Export-Manager Pedro Calabuig schmunzelnd. «Jetzt sind wir 35, 36 Leute, im Schnitt etwas über 30 Jahre alt. Alle bringen sich ein, haben coole Ideen. Alle hören auf alle. Die Hierarchien sind flach, der Spass bei der Arbeit gross.»

Das Team: Jung, frisch, frech und dynamisch. So präsentieren sich auch die Flaschenetiketten, das Branding, die Markensprache, allgemein der Auftritt nach Aussen. «Uns ist wichtig, dass die Weine dazu passen», sagt Pedro. Man setzt auf autochthone spanische Traubensorten wie Alicante Bouschet, Monastrell oder Tempranillo. Bei unserem Besuch in Spanien überzeugten die Weine auf ganzer Linie. «Diese Weine rocken jede Party; für jedermann tauglich. Das Preis-/Genussverhältnis ist sensationell», schwärmt Wolfgang Langanger, Einkauf-Chef bei Landolt Weine.

Bodegas Arráez ist Rock’n’Roll. Die Etiketten zieren etwa eine Pistole (Pedro: «der Querschläger; es hat nichts mit Gewalt zu tun»); ein alter Winzermeister, der ein Fass Wein auf einem Dinosaurier ausliefert oder das Bunte durcheinander der Canallas-Weine.

Wir rocken mit! Die Weine sind ab sofort in unserer Vinothek zum degustieren bereit!


Ein kurzer Abstecher in die Schweiz

7. Oktober 2019

Ein kurzer Abstecher in die Schweiz

Sie gehören seit Jahrzehnten zum Kernsortiment von Landolt: die Weine von Monté del Frà. Und sie gehört seit Jahrzehnten zu den treusten und verlässlichsten Partnern von Landolt: die Familie Bonomo.

Marica Bonomo liess es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen, uns einen Besuch abzustatten. Die omnipräsente Geschäftsführerin machte zwischen Reisen nach Hongkong, in die Niederlande oder Norwegen auch einen Abstecher in Zürich. Bei der Degustation, an dem beinahe das gesamte Landolt-Team teilnahm, war denn auch zu spüren, warum die Zusammenarbeit zwischen den beiden Familienunternehmen schon so lange gut funktioniert.

Ähnlich berichtete Aussendienst-Mitarbeiter Artim Ibraimi, der unlängst zusammen mit Karin Baumgartner vom Kundendienst eine Kundenreise unternahm, auf der die Gruppe auf dem Weingut Monte del Frà zu Besuch war. «Mehr als nur eine Reise wert – unser Besuch war leider zu kurz». Marica Bonomo zögerte keine Sekunde und machte allen Landolt-Mitarbeitern einen Besuch auf dem Weingut nahe des Gardasees schmackhaft.

Übrigens: Der beliebte Bianco die Custoza DOC Superiore sowie der Ripasso Valpolicella Classico DOC Superiore – zwei unzweifelhaft hervorragende Weine – sind bei Landolt im Monat Oktober mit 20 Prozent Rabatt zu haben. Dazu gehört der Weisswein Lugana Garda DOC und der rote Amarone della Valpolicella DOC Classico zu unserem Kernsortiment an der bald startenden Expovina. Wer weiss – vielleicht sind für unsere Kunden auch dort Preisvorteile vorgesehen…